Die letzten zwei Wochen waren wieder geprägt von meinen eigenen dunklen Phasen. Die nicht endend wollen Suche nach unserer kleinen Katze Fedi ist wie das Herumlaufen in einem endlosen Nebel der nicht endenden Suche nach einer Antwort. Bald ist es ein Jahr her, das Fedi verschwunden ist.
Manchmal wache ich auf und fühle keine Energie mehr. Ich gehe auf die Toilette und schaue aus dem kleinen Fenster auf das Feld gegenüber. Die Bilder von Fedi wie sie über das Feld geht, wie sie auf der Lauer liegt oder auf einen der Bäume klettert. Alles gestochen scharf vor meinem geistigen Auge. Die Erinnerung, sie verblasst nicht.
Ich sehe sie zweihundert Meter entfernt, in meinen Gedanken pfeife ich und sie blickt auf und sprintet augenblicklich los. Alles da, nichts verschwimmt.
Dann mache ich mir meinen Kaffee und ich bekommen dennoch keine Energie in Körper und Seele. Heute habe ich es dann geschafft in den ersten Stock zu gehen.
Wenn persönliche Trauer auf politischen Wahnsinn trifft.
Die letzten beiden Wochen habe ich im Grunde nur auf dem Sofa verbracht. Dabei viel Nachrichten gesehen und der ganze Wahnsinn auf dem Planeten scheint sich wie ein niemals endender Wirbelsturm zu verhalten.
Überall dieser Neid, die Missgunst, der Wunsch andere zu beherrschen. Überall Diktatoren und Autokraten die nichts Besseres zu tun haben als andere zu knechten. Überall, vor Allem bei uns, religiös-konservative Politiker die nicht eine Sekunde an die Zukunft denken.
Gestern hat diese unheilige Koalition aus CDU/CSU und SPD wieder einmal ein gestriges Gesetz beschlossen, nämlich, das weiterhin Öl- und Gasheizungen verbaut werden dürfen.
Nun, ich bin ja nicht wirklich ein Energieexperte, aber wenn ich an die nächsten Jahre denke und die Endlichkeit des Öl in einem wirtschaftlichen Kontext sehe, dann frage ich mich nur kurz wie schwachsinnig diese politische Korrektur ins Gestern ist. In fünf Jahren wird eine warme Wohnung sicherlich ziemlich teuer werden.
Ich habe wirklich versucht mir gestern die Rede zur Lage der Nation von Trump anzusehen. Eines vorweg, ich habe das nicht geschafft. Diesem Präsidenten zuzuhören ist irgendwie wie jemanden… ich finde nicht einmal einen Vergleich dafür, was dieser Mann mit seinem inhaltsleeren und vornehmlich dummen Gestammel eigentlich sagen will. Selbstbeweihräucherung, Lügen und diese latente Verächtlichmachung anderer Menschen. Kurz gesagt, es war nicht auszuhalten und ich schaltete weg.
KI, Robotik und die Zukunft der Arbeit.
Zur Zeit scheint ja die KI in immer mehr Köpfe der Leute einzuziehen. Meistens, so meine Erfahrung der letzten Zeit, wird die KI als Teufelszeug abgelehnt und einmal mehr frage ich mich, wieso Verantwortliche keinen Weg der Kommunikation finden, diese neue Technologie den Menschen so näherzubringen, so dass die Leute das Prinzip verstehen und kapieren, wie sehr die KI schon jetzt in nahezu alle Bereiche des Alltags eindringt. Und natürlich wie immer zuerst bei den Unternehmen.
Es findet gerade ein gesellschaftlicher Lebenskulturwandel statt. Früher sahen viele Unternehmer den Menschen nicht nur als Arbeitskraft, sondern auch als Menschen. Natürlich nicht überall, aber dennoch war es ein angenehmes Modell im Verhältnis Arbeitgeber – Arbeitnehmer. Das Können war ein Vorteil für das Unternehmen. Das ändert sich gerade und die meisten verstehen es nicht. Sie verstehen nicht, das Industriebetriebe immer mehr den Menschen nur noch als Kostenfaktor.
Was wird geschehen, wenn die KI und die Robotertechnik den Menschen in seinen Fähigkeiten übertreffen und dazu auch noch billiger sind?
Passend dazu wurden einige Berichte gezeigt über die aktuelle Robotergeneration. Tanzen können sie ja inzwischen wirklich gut. In der Interaktion mit Menschen wirken sie allerdings immer noch als würden sie die einfachsten Handlungen wie das Servieren eines Heißgetränkes nicht in einer annehmbaren Zeitspanne schaffen.
Auch wenn es um die Beantwortung von Fragen geht. Ziemlich unausgereift.
Aber ich bin mir sicher, in spätestens zwei Jahren werden diese Roboter gut funktionieren. Als Serviceroboter an Bahnhöfen, Flughäfen, als Reinigungs-Joachims und wahrscheinlich werden die ersten in der Pflege eingesetzt werden.
Und wenn man das auf das Jahr 2036 denkt, dann Gute Nacht Arbeitsplätze.
Nun, das war es für Heute und ich werde mich bemühen morgen weiterzuschreiben.
