Heute könne der Blog Beitrag etwas ausufern

Als hätten wir auf der Welt nicht schon genug Probleme, die nicht nur die Welt betreffen, sondern inzwischen uns alle und zwar jeden Einzelnen.

Heute vor zwei Wochen begannen Trump und Netanjahu mit dem Angriff auf den Iran. Und jeden Tag wird es offensichtlicher, dass Trump massiv ins Klo gegriffen hat. Langsam hat jeder begriffen, die USA haben im Grunde keine wirkliche Strategie was sie mit dem Iran machen sollen. Es scheint so, als würde Netanjahu Trump wie ein Schaf durch die Manege führen. Hier wedelt der Schwanz eindeutig mit dem Hund. Der Krieg scheint sich auszuweiten. Der Iran greift so ziemlich jedes Nachbarland an. Ich denke, gerade die USA haben den Iran massiv unterschätzt.

Mir war sowieso klar, dass der Iran mit seinen Garden und seinen Anhängern am längeren Hebel sitzt. Wer bitte soll die denn ausschalten?

Ich befürchte, man hat da einen kleinen schlafenden Riesen geweckt der kapiert hat, er hat ein unglaublich wertvolles Pfand in Händen, nämlich die Teile des iranischen Volkes, die endlich frei leben wollen, sich aber gegen die Gewalt der Mullahs nicht durchsetzen können. Gut, ich habe natürlich nicht alle Fakten. Aber wenn ich mir das alles mit dem gesunden Menschenverstand ansehe, sieht das Ganze nach einem längeren Konflikt, der viele Länder in den Konflikt miteinbeziehen wird. Ich glaube sogar, die ersten zaghaften Terrorunternehmungen haben begonnen. Zwar klein, aber irgendwie ein eindeutiges Zeichen. Hier eine kleine Bombe, da ein wenig Chaos.

Und nicht zu vergessen, die Kinder der Krisen die sich über den Planeten ausbreiten, als gäbe es keinen neuen Morgen mehr. Der erste Schritt waren die massiv steigenden Kosten für Benzin, Diesel und Kerosin. Bald wird die chemische Industrie leiden, dann andere Produktionsstätten.

Und nicht zu vergessen, die unzähligen Toten dieses Krieges, die es schon jetzt gibt. Oft durch die Inkompetenz der Amerikaner getötet. Wie die Schulmädchen im Iran. Das ist nicht einfach nur ein Kollateralschaden, das ist eine weitere Tragödie die nur Hass erschafft.  Die Zukunft ist mir so wichtig. Ich denke sehr viel an die Möglichkeiten wie wir das besser hinkriegen. Ich sehe zwar keine Möglichkeiten im Moment, aber es gibt sie. Sie liegen verborgen im Dunkel der Zeit. Verdeckt nur durch all die negativen Eigenschaften der Menschen. Im Grunde müssen wir sie nur ausgraben, nur fehlen uns die Schaufeln. 

Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich wirklich, die modernen Technologien können die Welt viel besser machen.

Wie lange wird dieser Konflikt andauern? Wird man den Iran in Ruhe lassen oder legt man es darauf an die Mullahs ein für alle Mal aus dem Bewusstsein der Iraner zu entfernen? Und was würde das für Opfer erfordern? Wird es vielleicht sogar ein globaler Konflikt? Wir haben ja mit so viel unterschiedlichen Interessen zu tun und die scheinen sich langsam in einen modernen Gordischen Knoten zu verwandeln. Keinen aus Zwirn, sondern einen aus Titandrähten, verstärkt durch Kevlar und Carbon, ziemlich schwer zu durchschlagen.

Noch vor nicht allzu langer Zeit dachte ich wirklich, die modernen Technologien können die Welt viel besser machen. Aber seit einigen Jahren scheinen die positiven Entwicklungen, Ideen und Produkte nur noch dem Bösen zu dienen. 

Und über allem scheint der reinste Kapitalismus zu schweben. Früher ein Trumpf des Fortschritts für den Westen, heute die heilige Schrift aller. Der Demokraten, der Autokraten, der Diktatoren und der Religiösen. Und es ist ja bekannt, verwendet der gute Mensch das Kapital kommt auch etwas Gutes dabei heraus. Der Böse hingegen verwendet dieses Machtinstrument um Macht zu steigern, auf dem Rücken der Mehrheiten. Und die haben keine Chance in Ländern die autokratisch geführt werden. Denn niemand will Schmerzen erleiden, oder die Pein seiner Lieben ansehen. 

Ich muss zugeben, im Moment fehlen mir die Antworten. Ich träume ja von einem Planeten auf dem die Bewohner nach Edlerem streben. Nach Bildung, Zufriedenheit, nach einem freundlichen Miteinander und dem Respekt vor anderen Kulturen und Meinungen. Einer Welt in der Christen, Hindus, Moslems friedlich zusammenleben können.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Menschen genauso miteinander existieren wollen und dass nur eine Minderheit das verhindert. Langsam bezweifle ich, dass wir die KI soweit bringen können, so dass sie uns dabei hilft all die auf menschlichem Trieb basierten Probleme zu lösen. Denn eines ist klar. Die KI ist ein mächtiges Werkzeug und wenn es ausschließlich in den Händen der Macht verweilt, wird das nicht unbedingt, aber wahrscheinlich dazu führen, dass die Menschheit einer neuen Unterdrückungswelle unterworfen wird. 

Liebe Leserschaft, bitte deutet meine Stimmung nicht falsch, ich bin im Moment einfach ziemlich ratlos. Nicht nur wegen der Konflikte auf unserer blauen Kugel, sondern auch über die Schläfrigkeit fast aller Menschen.

Wir leben im Informationszeitalter, haben durch das Internet unzählige Möglichkeiten der Informationsbeschaffung, aber auch der Desinformation. 

Ich habe den Eindruck, dass immer mehr Menschen sich innerhalb ihrer Ideologien bewegen und nicht mehr über den Tellerrand hinausschauen. Als würden sich diese Leute absichtlich blind, taub und stumm machen.

Ist der Speicher in dem freier Wille, selbstständiges Denken, Philosophieren und in Frage stellen irgendwie leer? Wo sind die Menschen die selbstständig denken, analysieren und neue Wege aufzeigen? Wieso hängen sich so viele Menschen an Parteiideologien? Obwohl sie eigentlich wissen müssten, dass Parteiideologien selten gut für die Menschheit sind. Die Unfähigkeit eine erwachsene Diskussion zu führen, über andere Ansichten zu lernen und vielleicht das Eine oder Andere für sich zu gewinnen und somit einen gedanklichen Fortschritt zu machen. Eine persönliche intellektuelle Entwicklung. Was zum Teufel hindert die Leute daran ohne Führer zu existieren?

Zwischen Kreis und Kapitalismus under der Hoffnung auf Technologie.

Ich wünschte ich könnte mit meinem Ich in zehn Jahren reden, ihn fragen wohin sich die Welt entwickelt hat? Vielleicht Lösungen zu erfahren, denn im Nachhinein ist man ja immer klüger. Ist das vielleicht in zehn Jahren technisch möglich? Wenn ja, dann hätten wir das nächste Problem.

In den falschen Händen würden ziemlich sicher Informationen in die Vergangenheit geschickt werden um Lottozahlen zu erfahren, Wetten todsicher platzieren zu können. Man könnte Ereignisse sehen die man seinem Ich mitteilen könnte. Ich denke, in den falschen Händen wäre es die pure Hölle. 

Würde ich das ausnutzen um regelmäßig im Lotto zu gewinnen? Diese Gewinne einsetzen um an den Börsen so richtig durchzustarten?

Im Grunde ein gruseliger Gedanke. Aber was, wenn diese wie auch immer geartete Technologie real wird? Meistens hatten Autoren ja Recht mit ihren Ideen einer technokratischen Zukunft.

Wäre ich stark genug dem zu widerstehen? Wie ich mich kenne, ich würde widerstehen, denn mir waren Fairness und Gerechtigkeit schon immer wichtig. Aber, genau kann ich es einfach nicht beantworten. Denn ich bin auch nur ein Mensch und wer weiß schon wie man entscheidet, wenn man wirklich am Boden liegt?

Sollte diese Technologie jemals existieren, so hoffe ich, dass jemand Kluges darüber wacht. Howard Finch wäre so jemand, aber der ist ja leider nur eine fiktionale Figur. Irgendwie scheint in letzter Zeit nur noch Kunst und Kultur dazu befähigt, Grenzen zu erkennen die notwendig sind. Sie zeigt den Menschen nicht nur Geschichten, sondern auch das was sein könnte.

Irgendwie werden die Kreativen zu sehr beschränkt in ihren Möglichkeiten. Wie würde eine Welt aussehen, in der Da Vinci, Dali, Hutter, die Beatles oder Leonard Cohen die Richtung vorgeben. Wo Dichter die geistige Nahrung sind und Poeten jenen die Schönheit des Lebens näherbringen, die jeden Tag im Nebel der Tragödie ihren Weg hinaus suchen. Wo eine Stimme die Menschen zu guten Taten inspiriert.

Es prasselt ganz schön viel auf uns alle ein. Wie kommt Ihr eigentlich damit klar? Mist, ich habe vergessen, die Kommentarfunktion ist ja deaktiviert. Nicht weil mich Eure Meinung nicht interessiert, sondern weil mir da draußen einfach zu viele Leute herumlaufen, die nicht an einer interessanten Debatte oder einem Dialog interessiert sind, sondern an weniger erwachsenen Kommunikationsformen. Und zur Zeit schaffe ich das nicht ohne in die Gefahr zu geraten, juristisch für meine Aussagen belangt zu werden.

Auch so eine Sache die mich sehr wurmt. Aber ich will hier nicht eingehen auf den Begriff „Freie Meinung“. Irgendwie ist die Zeit nicht reif darüber erwachsen zu diskutieren.

Die Gegenwart ist nicht gerade einfach. All die privaten Probleme, die Probleme anderer die mich erreichen. Das Leben wird für Viele immer schwieriger und niemand hört auf jene die schon unten gelandet sind. Obwohl das oft klug wäre, denn viele von jenen wissen, worüber was sie reden. Und so entsteht in der Gesellschaft ein langsam wachsendes Heer an den Unzufriedenen. Und da sie in der Unsichtbarkeit verschwinden, denn Menschen scheinen nur einen Wert zu haben für die Allgemeinheit, wenn sie solvent und kreditwürdig sind, will niemand diesen neuen Grauen zuhören. Nicht ihren Problemen, nicht ihren Gedanken und auch nicht ihren Ideen.

Was ist das nur in dieser Welt, in der nur das Bankkonto einen Wert hat und nicht mehr der Menschen. Nicht nur Deutschland ist kalt geworden, viele Länder sind es. Niemand ist mehr so richtig neugierig und immer weniger sind hilfsbereit. Der Egoismus ist der Ellbogen im Kopf. 

Die Welt ist bunter geworden, die Ablenkungen werden täglich mehr, irgendwie fühlt sich das für mich an wie die Verdummungsindustrie. Ein altes, aber bewährtes Rezept. Nur die Protagonisten wurden ausgetauscht. Aus Gladiatoren wurden Influencer, aus Tierkämpfen Chaträume in denen sich Viele nur noch austoben. Aus den Bordellen im Antiken Rom wurden die Sexseiten im Internet.

Im Grunde hat sich das menschliche Verhalten in Bezug auf die Bedürfnissen nicht geändert. Es wurde nur alles digitalisiert. Ich bin neugierig wie lange es dauert, bis wir Menschen und unsere Bedürfnisse nur noch im digitalen Raum stattfinden. Teile des Bewusstseins werden in den Chip verpflanzt, sensorische Anzüge werden den Körper in den Computer holen, unsere Sinne gefüttert mit Visionsbrillen und der künstlichen Akustik.

Viele werden dann einfach nur noch daliegen, gekleidet in Kunststoffanzüge, die voll mit Sensoren und kleinen Rüttelmotoren sind. Und dann sitzt der Homo Digitalus in seinem Hightech-Stuhl und betreibt Sport oder er läuft auf einem Laufband oder liegt einfach nur sich leicht windend auf dem Bett, weil die digitale Wunschwelt ihn mit dem versorgt was er gebucht hat.

Manche werden sicher in diese Welt eintauchen um Da Vinci beim Malen der Mona Lisa zu beobachten, ich würde es verwenden um Pink Floyd beim Prozess für Echoes zu begleiten. Andere wandern durch die Vision der Stadt Pompeji und andere wandern durch Museen oder längst versandete Städte im Alten Ägypten und erleben die Pracht der alten Zeiten. Und wir würden der Realität entfliehen können, in eine Art Matrix. Weg von all dem Schlechten der Welt und Menschheit. Wenigstens für ein paar Stunden. 

Werden wir dann noch die Kraft und Motivation haben die Welt selbst besser zu machen? Oder sitzen wir dann wie die Menschen im Animationsfilm Wall-E dann in schwebenden Stühlen und werden immer fetter? Vielleicht brauchen wir auch nur die Art Mensch, die seit Jahrtausenden immer wieder ein Thema der großen Denker war und ist. Den Guten Diktator.

Einen Menschen oder auch mehrere Menschen, deren Entscheidungen das Böse nicht mehr zulassen, sondern bekämpfen und ausrotten. Die es nicht mehr zulassen, dass Menschen übervorteilt oder schlimmeres werden. Wo sicher auch die Frage auftaucht: Können wir diesen Guten Diktatoren vertrauen?

Vielleicht ist eine neue Form der Künstlichen Intelligenz notwendig um diese Figur darzustellen. Programmiert mit globalen Werten für eine bessere Welt. Vielleicht braucht es wirklich eine neue Form des Denkens um die Welt nicht untergehen zu lassen.

Denn wir Menschen konnten uns auf Eines nie wirklich verlassen. Auf andere Menschen. Wenn ich da alleine an meine Erfahrungen denke, wird mir im Grunde schlecht. Wieso können Andere nicht einfach ehrlich, zuverlässig… Ehrlich sein? Wieso verhindern Eitelkeiten ein offenes Miteinander? Dieser Drang immer schön, cool, anderen überlegen sein zu müssen ist schon krank.

Und wieso denken die Menschen immer, wenn sie auf der Straße gehen, dass sie beobachtet werden? Liegt es an mangelndem Selbstvertrauen oder einfach nur daran, dass irgendwelche Neurosen oder Kindheitserinnerungen vielen ein völlig falsches Bild von sich entstehen ließen.

Was läuft bloß so schief?

Ich habe heute noch gar keine Nachrichten geschaut. Das werde ich jetzt einmal machen. Bis gleich.

Inzwischen ist es Sonntag, Sonntagvormittag, beinahe Mittag. Ich konnte gestern nicht mehr an dieser Ausgabe weiterschreiben.

Zeitreisen, Zukunftstechnologie und die Versuchung der Macht.

Ich musste feststellen, alleine kann ich nichts erreichen. Gut, das wusste ich schon längst, aber manchmal manifestiert sich eine bereits erkannte Wahrheit auf einem neuen Level. Und das ist schon irgendwie erschreckend, aber auch gleichzeitig motivierend. Ich war schon immer der Überzeugung, dass man im Kleinen beginnen muss die Welt zu verändern. Indem man Gedanken teilt, die hoffentlich auf fruchtbare Gedankenerde treffen und dann genug Feuchtigkeit bekommen um den Samen der Inspiration aufgehen zu lassen.

In meiner direkten Nachbarschaft kann ich inspirieren, Menschen zu einer neuen Denkweise bringen, diskutieren, zuhören, Wege und Lösungen finden um die direkte Nachbarschaft zuerst zu einem besseren Ort zu machen. Aber das ist gar nicht so einfach. Denn die Menschen stecken in ihrem Lebenskorsett, sie gestalten ihr Leben so wie sie es für richtig halten.

Mit Liebe und Kompromissen, mit Streit, Versöhnung, Siegen und Niederlagen. Die Kommunikation ist wahrscheinlich einer der Schlüssel um diese Welt erstens, zu verstehen, zweitens zu analysieren und dann drittens, neue Türen zu öffnen.

Im Laufe meines Lebens ist mir klar geworden, im Normalfall dauert es wirklich lange um Veränderungen zu erreichen. In der Gegenwart, die so mit Oberflächlichem zugedeckt ist, sehe ich eine Art von Stillstand. Im Grunde haben die Wenigsten Lust und Laune, ihre influenzergeschwängerten Traumwelten zu verlassen. Die Realität schreckt einfach ab. Die moderne Welt bietet aber genug Ausweichräume die nur scheinbar eine heile Welt vorgaukeln. Das erinnert mich an Brot und Spiele. Die große Ablenkung, das Kapern der freien Gedanken durch ganz viel Bling Bling um die Menschen herum.

Die moderne Version der Generation 4 hat neue Elemente hinzugewonnen. Nicht nur, dass diese Generation das Meiste in Frage zu stellen, sie kann ganz anders darüber kommunizieren. In den Sozialen Medien, in offenen und geheimen Foren, sie reden und schreiben und verlieren dabei meistens den Kern des Problems aus den Augen.

Nämlich wie es in einem, in fünf, in zehn Jahren aussieht, wenn wir nur die alten Rezepte der Problemlösung verwenden. Was nicht wirklich logisch erscheint, haben wir doch moderne Werkzeuge zur Verfügung, die es uns erlauben Probleme ganz neu zu analysieren und das Streben nach Problemlösungen neu zu erdenken.

Aber wieso klappt das nur nicht? Was ist das Problem? Wieso steigt das Aggressionslevel seit Jahren immer mehr an? Wieso hört niemand auf die Menschen die sagen: „Wie können wir helfen?

Beitragsbild erstellt von Dall-E nach meinem Prompt.