Mai 2026

Der Fehler lag nicht im Buch

Manchmal bringt einem das Leben Demut bei. Nicht feierlich, Nicht mit Pathos, auch nicht mit dramatischer Musik, Blitz und Donner oder einer weisen Stimme aus dem Off, die erklärt, dass man jetzt eine bedeutende Lektion über das Dasein lernen wird. Nein, so läuft das nicht. Manchmal kommt Demut in Form eines einzigen Buchstabens. In meinem Fall war es ein n.

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Blicke ins Morgen - Mein Blog
Zwischen den Signalen

Ein Raum, der nicht sendet

Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, erst einmal nichts mehr dazu zu schreiben. Was natürlich ein ziemlich sinnloser Vorsatz ist, wenn man wie ich einen Blog betreibt, in dem ich seit Monaten ersuche, meine Gedanken zu formulieren, sie zu sortieren und dabei oft feststelle, das sich diese Gedanken oft benehmen wie eine Horde Eichhörnchen, die sich zu viel Espressi genehmigt haben.  Aber manchmal gibt es Themen, bei denen ich mich frage, ob ich sie öffentlich weiterschreiben sollte. Nicht, weil sie geheim sind. Sondern weil ich selbst noch nicht genau weiß, was ich da eigentlich vor mir habe, Ja, ich meine diese Lena. Diese Dame, die sich offenbar mit einer gewissen Eleganz in meiner geschlossenen Kommentarfunktion eingenistet hat und dort Dinge schreibt, die da nicht stehen dürften.

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Blicke ins Morgen - Mein Blog

Ich war nicht weg, ich habe geschrieben

Es war jetzt hier eine Weile still Nicht, weil auf dieser Welt plötzlich alles in Ordnung wäre. Keine Sorge, keine Angst, so weit ist die Welt noch lange nicht. Für alle ewigen Optimisten die denken, wir schaffen das, wir schaffen das. Zur Zeit scheinen wir das nicht zu schaffen und die aktuellen Akteure scheinen auch nicht das geringste Interesse an einer sich friedlich und wirtschaftlich erfolgreichen Zeit zu arbeiten. Die Welt hat weiterhin zuverlässig geliefert. Kriege, politische Dummheit, das Festkleben am Gestern und die Unfähigkeit an das Morgen zu denken. Dazu Preissteigerungen, Unsicherheiten, zunehmende Existenzängste und das Verlieren des Vertrauens in jene, deren Job es ist alle mehr zufriedenzustellen und nicht nur die Eliten von Wirtschaft und Politik. All die Phrasen aus den Ministerien, Entschuldigungen und peinliche Versuche selbstgemachte Probleme zu rechtfertigen. Und dann all die technischen Heilsversprechen, das beinahe sektenähnliche Herunterbeten über die Technologieoffenheit, die im Grund nichts anderes meint als: Öl und Gas sind zwar von Gestern, aber wir machen Milliarden damit. Also scheißen wir auf die Zukunft.

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