April 2026

Bald verfügbar – Die Lieblingslüge der Zukunft

Oder jener, die uns diese Zukunft schmackhaft machen und dabei selten die Wahrheit sagen. Wenn wir wieder auf Zukunftsversprechen hereinfallen Es ist erstaunlich, wie schnell wir uns von Technikversprechen beeindrucken lassen. Ein glänzendes Bild, eine optische Präsentation, ein futuristisch ausgeleuchteter Messestand oder ein Politiker, der aus parteilichen Ideologievorgaben etwas verkaufen will, um die Ideologie zu bedienen. Im Grunde keine Lügen, aber auch so weit von der Wahrheit entfernt, wie die Erde von der Wega.

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Manipulation als Geschäftsmodell

Ich wurde mal wieder von Werbung erwischt. Nicht laut, nicht besonders originell – ein Bild, ein Satz, ein kleiner Impuls. Und irgendwo zwischen rationalem Abstand und „Warum eigentlich nicht?“ war die Entscheidung längst gefallen. Bemerkenswert ist nicht, dass es passiert. Sondern wie vertraut sich dieser Moment anfühlt.

Wir kennen die Mechanismen, die Versprechen, die psychologischen Tricks. Und trotzdem lassen wir es zu – nicht aus Unwissenheit, sondern aus Bequemlichkeit. Genau dieser Moment war der Auslöser für diesen Beitrag. Nicht die Werbung selbst – sie macht nur ihren Job. Sondern die Frage, warum sie ihn so zuverlässig erledigt. Und warum wir immer wieder mitspielen.

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Ich bin müde

Es ist keine große, dramatische Müdigkeit. Keine, die mit Pathos nach Aufmerksamkeit ruft oder sich in spektakulären Zusammenbrüchen entlädt. Es ist die leise Form. Vielleicht sogar die gefährlichere. Die, die morgens schon da ist, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Die, die sich beim ersten Blick aufs Handy auf den Brustkorb setzt und dort einfach bleibt.

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Der Mensch wird Optional

#define T „Der_Mensch_wird_optional“;for(int H=1,M=1;;M++)if((H-=M)<=0)break; Man kann sich gut vorstellen, mit welchem Stolz ein Handwerksmeister des 19. Jahrhunderts auf seine Werkbank blickte, als die ersten industriellen Fertigungsstraßen entstanden. Zu unpräzise, zu unpersönlich, zu sehr Massenware, mag er gedacht haben. Und doch wurde aus der Werkbank kein Heiligtum, sondern ein Spezialfall. Heute stehen wir an einem ähnlichen Punkt. Nur geht es nicht mehr um Muskelkraft und Maschinen, sondern um Denken, Planen und Erfahrung – um das, was lange als unersetzbarer Kern des Handwerks galt.

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Die Auferstehung hat ein PR-Problem

Streng genommen haben wir kein Glaubensproblem. Wir haben ein Einordnungsproblem. Denn, wenn heute jemand öffentlich hingerichtet wird, dessen Tod zweifelsfrei festgestellt ist – inklusiver römischer Endkontrolle , der begraben wird und drei Tage später wieder auftaucht, dann beginnt keine Religion, dann wird auch nicht gleich ein Osterbrauch etabliert. Dann beginnt ein Meeting.

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