Wie Vernunft sich anfühlt, wenn sie nicht existiert
Ich träume selten gut. Das ist keine poetische Übertreibung, sondern eher eine statistische Feststellung. Meine Träume folgen einem verlässlichen Prinzip: Wenn etwas schiefgehen kann, dann tut es das – allerdings mit einer gewissen kreativen Note, die man im Wachzustand fast schon bewundern würde. Türen, die nicht aufgehen. Züge, die abfahren, während ich noch darüber nachdenke, ob ich überhaupt ein Ticket habe. Gespräche, in denen mir genau die Worte fehlen, die ich im echten Leben nie gebraucht hätte.
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