März 2026

Wie Vernunft sich anfühlt, wenn sie nicht existiert

Ich träume selten gut. Das ist keine poetische Übertreibung, sondern eher eine statistische Feststellung. Meine Träume folgen einem verlässlichen Prinzip: Wenn etwas schiefgehen kann, dann tut es das – allerdings mit einer gewissen kreativen Note, die man im Wachzustand fast schon bewundern würde. Türen, die nicht aufgehen. Züge, die abfahren, während ich noch darüber nachdenke, ob ich überhaupt ein Ticket habe. Gespräche, in denen mir genau die Worte fehlen, die ich im echten Leben nie gebraucht hätte.

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Die Wüste, der Krieg und der elegante Irrtum der Mächtigen

Es gibt Landschaften, die keine Fehler verzeihen. Die Wüste gehört dazu. Es gibt Landschaften, die keine Fehler verzeihen. Die Wüste gehört dazu. Wüsten sind Orte, an dem die Welt das Überflüssige ablegt. Was übrig bleibt ist eine Landschaft aus Linien, Licht und Zeit – und einer Gnadenlosigkeit, die nichts entschuldigt und nichts erklärt. Tagsüber brennt sie jedes Zögern aus der Luft. Schatten sind keine Zuflucht, nur schmalere Form der Hitze. Ein Körper lernt schnell, wie wenig ihm zusteht: ein Schluck Wasser, ein Streifen Stoff, ein Schritt nach dem anderen. In der Wüste gibt es keine Nebensächlichkeiten, es gibt nur Entscheidungen.

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1. Heute ist Frühlingsbeginn

Der Krieg, der endet, während er beginnt Die Sonne scheint, der Wind ist noch frisch, aber im Schein unseres Muttersterns ist es angenehm. Gestern gingen mir einfach zu viele Dinge durch den Kopf. Fedi ist jetzt ein Jahr weg. Irgendwie nicht zu verstehen was da damals passiert ist. Aber wie immer, nie wird aufgegeben, denn Fedi ist Familie und ich habe eine Verantwortung. Der Frühling hat begonnen, nur wieso fühlt sich dieser Frühlingsanfang nicht so an, wie jene damals in meiner Kindheit? Wo die Natur wiederauferstand und alles Leid dieser Welt für ein paar Momente weg war. Weil wir die ersten Gänseblümchen auf den Wiesen sahen. Wo die ersten Vögel zwitscherten und den Sonnenaufgang ankündigten. Wo die Welt in der meiner Erinnerung wenigstens für ein paar Momente wirklich heil war.

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Traurige Tage und die immerwährende Suche nach dem Positiven

Trauer, Krieg und eine Welt in Dauerkrise Heute vor einem Jahr verschwand unsere Katze Fedi. Es ist einer der Jahrestage die niemand wirklich braucht. Ein Jahr jemanden zu vermissen, nicht zu wissen wo sie ist, das ist trotz der Hilfe von unzähligen Menschen mit all ihrer Unterstützung und Hilfe dennoch schwer. Es ist einfach eine Art von Dauertraurigkeit die ich niemandem wünsche. Und die dennoch überall auf der Welt vorhanden ist in diesen Tagen.

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Datenschutz – Sinnig oder Unsinnig oder was dazwischen?

In der modernen und digitalen Welt sind Daten eine enorm wertvolle Ressource geworden. Die Unternehmen nutzen sie um uns noch mehr mit dem ganzen Marketingmüll zuzuschütten und die Werbung immer öfter zu einer terroristischen Bedrohung der Privatsphäre zu machen. Ganze Datenströme werden über uns erstellt, unsere Gewohnheiten, unsere Wege, was wir kaufen und im Netz konsumieren. Und natürlich zum Schutz der Privatsphäre.

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