Februar 2026

Und schon wieder ein Krieg mehr

Geht eigentlich irgendjemand Abends schlafen ohne darüber nachzudenken, welche Katastrophe wohl beim Aufwachen wieder für volle Chaträume in den Sozialen Medien sorgen wird? Mir geht es so, aber das bringt mich schon lange nicht mehr um einen guten Schlaf.  Samstag Morgen, und das längst erwartete ist eingetreten. Israel und die USA schrubben jetzt über den Iran. Ich will das gar nicht geopolitisch bewerten. Es geht wie bei allen Konflikten, ob nun im Streit mit Nachbarn oder einem Streit zwischen Nationen, immer nur um Interessen.

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Blicke ins Morgen - Mein Blog

Ich glaube, ich habe langsam eine Depression

Die letzten zwei Wochen waren wieder geprägt von meinen eigenen dunklen Phasen. Die nicht endend wollen Suche nach unserer kleinen Katze Fedi ist wie das Herumlaufen in einem endlosen Nebel der nicht endenden Suche nach einer Antwort. Bald ist es ein Jahr her, das Fedi verschwunden ist. Manchmal wache ich auf und fühle keine Energie mehr. Ich gehe auf die Toilette und schaue aus dem kleinen Fenster auf das Feld gegenüber. Die Bilder von Fedi wie sie über das Feld geht, wie sie auf der Lauer liegt oder auf einen der Bäume klettert. Alles gestochen scharf vor meinem geistigen Auge. Die Erinnerung, sie verblasst nicht.  Ich sehe sie zweihundert Meter entfernt, in meinen Gedanken pfeife ich und sie blickt auf und sprintet augenblicklich los. Alles da, nichts verschwimmt. Dann mache ich mir meinen Kaffee und ich bekommen dennoch keine Energie in Körper und Seele. Heute habe ich es dann geschafft in den ersten Stock zu gehen.

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Wo fängt man nur an?

Den Fuchs habe ich nicht mehr gesehen. Nicht tagsüber, nicht in der Nacht. Seine Zukunft scheint besiegelt zu sein. Aber unsere Zukunft ist es nicht. Wir können diese mitgestalten. Nur wo damit beginnen? Sicher, wenn wir darüber reden und nicht in Grenzen denken. Wir dürfen dabei auch nichts ausschließen, selbst wenn es schrecklich klingt und an schlimme Zeiten erinnert. Was ist mit der Arbeit in zehn Jahren? KI und Robotik werden diese Zukunft mitgestalten, also wäre es smart, diese beiden Technologien miteinzubeziehen.

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Wo Schatten ist, da ist auch irgendwo Licht

Die letzten Tage waren irgendwie komisch. Nicht besser, nicht leichter, aber sie waren irgendwie ruhiger. Mein letzter Blog-Eintrag war ja etwas dunkel gehalten. Ich habe einige Mails bekommen, von Menschen die sich genauso fühlen, sich wiedererkannt haben in dem was ich über meine Gefühle und Ansichten niederschrieb.

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Wo sind eigentlich all die Depressiven?

In der letzten Zeit, eigentlich schon seit Monaten, da frage ich mich, wieso gibt es nicht mehr Depressive? Bei all dem Wahnsinn der den Planeten flutet, bei all der zunehmenden Aggression müssen doch viel mehr Menschen als in normalen Zeiten langsam verzweifeln. Werte verlieren immer mehr an Bedeutung. Der Umgang untereinander wird immer heftiger, kälter, gnadenloser, roher. Wieso sieht man diese Opfer der Gegenwart nicht? Vielleicht, weil eine Depression heute nicht mehr so aussieht wie einst. Vielleicht tragen wir sie im Inneren, um wenigstens noch halbwegs nach Außen zu funktionieren. 

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